7 Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Leistungsklasse des Level eins im Aerobicturnen in Eisenberg/Thüringen zu den Deutschen (Jugend-) Meisterschaften und der TuS Rotenburg kehrte bei insgesamt neun Starts mit 7 Medaillen zurück.

In der Altersklasse 12-14 Jahre ist Charlotte Müller das erste Mal im Einzel überhaupt bei einer deutschen Meisterschaft angetreten und belegte mit einer soliden Leistung Rang 12.

Im Trio schafften es Annika Gerla, Sophie Rothammel und Sophia Enns mit einer deutlichen Steigerung von dem fünften Platz aus der samstägigen Qualifikation im sonntägigen Finale auf den Bronzerang.
Auch das Team hatte den Bronze-Platz gepachtet. Gemeinsam freuten sich Charlotte Müller, Annika und Letizia Gerla, Sophie Rothammel und Sophia Enns ebenfalls über Bronze.
Angelika Schreiner, die schon der Altersklasse 15-17 Jahre angehört, zog somit Letizia Gerla in diese Altersklasse hoch und bei ihrem ersten Start als Duo überzeugten sie das Kampfgericht und wurden auch mit dem dritten Platz belohnt.

Die weiteren Medaillen gehen auf das Konto des Aerobicturnen-Zentrum Nord, unter der Leitung von Maike Niederschulte.
In der Altersklasse 12-17 Jahre gingen gleich drei Dance-Teams für den TuS Rotenburg an den Start. Angelika Schreiner verstärkte das EM-Team, welches vor 2 Wochen den 5. Platz bei der Jugend-Europameisterschaft errungen konnte. Und sie wurden mit Gold ihrer Favoritenrolle gerecht.
Annika Gerla und Sophia Enns erturnten sich mit weiteren Bundeskadersportlerinnen aus dem ATZ Nord die Bronzemedaille. Letizia Gerla und Sophie Rothammel belegten hier mit ihrem Dance-Team Platz vier. Ein größerer Fehler in einer Hebefigur verhinderten leider eine bessere Platzierung.

In der Erwachsenenklasse ging die Goldmedaille gleich zweifach an die ATZ Sportler. Als EM Teilnehmer waren das Dance-Team und die Gruppe ebenfalls die Favoriten und erturnten Gold.

Das Trainergespann Alicia Koppe und Maike Niederschulte konnte nicht zufriedener sein: „ Dass unsere Sportlerinnen nahezu fehlerfrei ihre Übungen präsentieren konnten macht uns natürlich sehr glücklich und dass dabei so viele Medaillen heraus sprangen umso mehr. Außerdem haben nun alle die erforderlichen Punktzahlen für die Einladung zum Bundeskadertest erreicht“ ergänzt Koppe erleichtert.

 

Drei Top-Ten Platzierungen bei Aerobicturn-EM für die Schützlinge von Maike Niederschulte


Aerobicturn-Zentrum Nord erfolgreichstes ATZ Deutschlands

Maike Niederschulte kehrt mit drei Top-Ten Platzierungen, darunter zwei Finalplätze, und als erfolgreichstes Aerobicturn-Zentrum von der Europameisterschaft zurück. Vorort stand  sie nicht nur als Nationaltrainerin der Senioren parat, sondern begleitete auch das Dance-Team der Jugend aufs Parkett, welches mit dem fünften Platz als bestes Deutsche Kategorie glänzte.

Insgesamt 22 Nationen mit rund 600 Aerobicturner:innen kämpften vom 17.-19.9. in der „Vitrifrigo Arena“ in Pesaro/Italien bei den Europameisterschaften im Aerobicturnen um den Einzug in die Finals der jeweils besten Acht pro Startkategorie. Aus den vier DTB Aerobicturn-Zentren (ATZ) aus Deutschland, denen sich die Bundeskadersportler:innen anschließen, gingen 10 Kategorien an den Start. Davon gingen fünf auf das Konto vom ATZ Nord, das dem TuS Rotenburg um Zentrumsleitung Maike Niederschulte angehört.

In der Jugend-Europameisterschaft betrat Anina Otto (TK Hannover) gleich dreimal das Parkett. Im Einzel schaffte sie es von insgesamt 39 Starterinnen auf den 27. Rang. Beste Deutsche wurde hier Cosma Müller (SSV Ulm, ATZ Süd) mit dem beachtlichen Platz 14.
In der Gruppe vom ATZ Süd belegte Anina Otto  zusätzlich Platz elf.
Das Dance-Team vom ATZ Nord mit der Verstärkung von Tessa Neumann (ESV Lok Riesa), Emily Müller, Jule Kohl (Blau-Weiß Buchholz), Emily Müller, Mascha und Julischka MacNeil (alle MTV Wolfenbüttel) konnte den sensationellen fünften Rang aus der Qualifikation auch im Finale behaupten und somit die beste Platzierung Deutschlands erzielen. „Dass das Team bereits in der Qualifikation namenhafte Nationen hinter sich lassen konnte, hat das Selbstvertrauen für das Finale enorm gesteigert. Dort hatten wir dann quasi nichts mehr zu verlieren und konnten wiederum nahezu fehlerfrei unsere Choreografie präsentieren“, ist Maike Niederschulte mächtig stolz auf das was ihre Schützlinge abgeliefert haben.

In der Erwachsenenklasse verbuchte Maike Niederschulte die anderen beiden Top-Ten Plätze.
Auch hier gab es mit Charlotte Densch (Blau-Weiß Buchholz) eine Athletin, die sich dreimal dem Kampfgericht stellte. Sie war gerade aus der Jugend in die Erwachsenenklasse gewechselt und zeigte mit einer Note von 19,55 Punkten im Einzel und Platz 19 von insgesamt 36 Starterinnen, dass mit ihr zu rechnen ist.

Ebenfalls mit einer Note von über 19 Punkten sorgte Charlotte im Team mit Nils Angerstein (MTV Wolfenbüttel), Charlene Casjens (TK Hannover), Leona Göhler (ESV Lok Riesa) und Maja Borchardt (SC Berlin) für eine Überraschung. „Das Team hat ebenfalls eine hervorragende Übung gezeigt und wurde vom Kampfgericht mit einer tollen Note belohnt“, berichtet Niederschulte über ihr persönliches EM-Highlight, welches dem Team Platz zehn einbrachte.


Das Dance-Team qualifizierte sich als Achte für das EM-Finale und legte dort noch eine Steigerung hin. Charlotte rückte gemeinsam mit Charlene Casjens (TK Hannover), Nils Angerstein, Dajana Näveke (beide MTV Wolfenbüttel), Maja Borchardt, Ewa Zorn (beide SC Berlin), Kim Trennepohl (SV Münsterland) und Jule Trödel (SV Halle) auf Platz sieben vor.


„Alles in allem hätte es nicht besser laufen können“, ist das Resümee der ATZ-Leiterin. Hier und da hätten die Noten gerne noch ein paar Zehntel höher sein können, ich bin mit den Platzierungen aber wirklich sehr zufrieden.

Ich selbst habe als Nationaltrainerin auch im Austausch mit anderen internationalen Trainern sehr viel Erfahrung sammeln dürfen. Die Ergebnisse bestärken mich sehr mit meiner ATZ-Arbeit fortzufahren. Viele unserer Kategorien haben durch ihre Leistungen bereits vorzeitig die Bundeskadernorm für 2022 erreicht. Ich und die Trainer der angehörigen ATZ-Vereine, die mich in meiner Arbeit sehr unterstützen, werden weiter unsere Zeit, den Ehrgeiz und den Schweiß in die Nachwuchsarbeit stecken und unsere Kaderathleten mit besten Gewissen fördern, um der europäischen Spitze immer näher zu kommen“.

Auf dem Foto ist Maike Niederschulte mit den Senioren vom Aerobicturn-Zentrum Nord.
V.l. Maja Borchardt, Dajana Näveke, Leona Göhler, Ewa Zorn, Jule Trödel, Maike Niederschulte, Nils Angerstein, Kim Trennepohl, Charlotte Densch

Gerla und Rothammel sichern Gold für Deutschland

Erster internationaler Wettkampf nach langer Corona-Pause in Prag

Die Aerobicturnerinnen vom TuS Rotenburg kehrten mit einem sensationellen Erfolg von den am 10./11. September ausgetragenen Tschechischen Aerobic Open zurück: Gold für das Dance-Team der Altersklasse 12-14 Jahre. Neben Tschechien und Deutschland nahmen Sportler:innen aus Österreich, Ungarn, Rumänien und der Slovakei teil.

Letizia Gerla und Sophie Rothammel vom TuS Rotenburg konnten es selbst kaum glauben. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Lilja Hentschel, Romy Utech (beide SC Berlin), Leonora Nixdorf und Marieka Otto (beide TK Hannover) traten sie für das Aerobicturn-Zentrum Nord an, welches dem TuS Rotenburg unter der Leitung von Maike Niederschulte angehört, und ließen ihre Konkurrenz hinter sich. „Mit solch einem Erfolg haben wir wirklich nicht gerechnet“, berichtet auch Trainerin Alicia Koppe mit einem Leuchten in den Augen. „Nach der langen coronabedingten Wettkampfpause bei dem ersten internationalen Wettkampf ganz vorne mit dabei zu sein, bedeutet uns sehr viel. Dass Deutschland international überhaupt ganz vorne mitmischt, hat es bisher noch nicht oft gegeben,“ berichtet die Studentin stolz.

Das Trio mit Annika Gerla, Sophia Enns und Sophie Rothammel hatte in der Qualifikation mit 17 Startnummern die meisten Gegner und musste sich am Ende mit Rang 14 zufriedengeben. „Die Drei hatten echt eine gute Übung abgeliefert, nur leider verhinderte ein größerer Patzer bei einer Partnerstelle, der viel Punktabzug brachte, eine bessere Platzierung“, sieht Koppe aber potential für die Deutsche Meisterschaft.

In der Gruppe ging es aufgrund der neun Teilnehmer direkt ins Finale.  Letizia Gerla, Annika Gerla, Sophia Enns, Sophie Rothammel und Charlotte Müller belegten mit einer guten Performance Rang sechs. „Hier und da fehlt zwar noch etwas Feinschliff, insgesamt war es aber ein gelungener Wettkampf“, ist Koppe insgesamt zufrieden mit dem Auftritt ihrer Schützlinge. „Vor allem wenn man bedenkt, dass es für Sophia und Charlotte der erste internationale Wettkampf überhaupt war. Mit Blick auf die im Oktober anstehende Deutsche Meisterschaft sind wir nun sehr motiviert und werden im Training weiter Vollgas geben und an den letzten Unsicherheiten feilen“.

 

Erster Aerobicturn-Wettkampf seit der Pandemie mit sieben Medaillen für den TuS

Die niedrigen Inzidenzzahlen der vergangenen Wochen haben es möglich gemacht: die niedersächsische Landesmeisterschaft im Aerobicturnen konnte am vergangene Sonntag als Präsenzwettkampf in Buchholz in der Nordheide ausgetragen werden. Seit eineinhalb Jahren deutschlandweit der erste Wettkampf überhaupt. Für den TuS Rotenburg sprangen insgesamt sieben Medaillen dabei heraus.

„ Unser Letzter Wettkampf war im Februar 2020. Nach so langer Zeit wieder mit Sportlern aus mehreren Vereinen bei einem Wettkampf zu sein, war schon ein merkwürdiges aber tolles Gefühl“, berichtet Trainerin Celina Otto.
„Mit einem sehr strengen Hygienekonzept und einem negativen Corona-Test für alle, die die Wettkampfhalle betraten, konnte eine sehr sichere Veranstaltung durchgeführt werden“, ergänzte Trainerin Lilly-Lu Warnken.

Im Level-2 Wettkampf verbuchte der TuS bei sechs Startkategorien vier Medaillen. Tessa Kraft erzielte, als jüngste Rotenburgerin, in der Altersklasse 9-11 Jahre im Einzel Platz fünf. Die anderen Nachwuchsspotlerinnen starteten in der Altersklasse 12-14 Jahre. Anna Falamov freute sich im Einzel über die Goldmedaille und Svea Brammer über Bronze. Beate Pinke belegte Rang fünf. Bei den Duos ging Gold an Alexandra Wilzer und Anneke Lühring, gefolgt von Lara Dörfel und Hazel Brabäder auf dem Silberrang.
„Für einige unserer Mädels war dies der zweite Wettkampf, an dem sie überhaupt teilgenommen haben. Vor der Pandemie war ihr erster“, war es auch für die dritte Nachwuchstrainerin Nell Brandt ein besonderes Erlebnis.

Im Level-1 Wettkampf, der höchsten Wettkampfklasse, gingen für den TuS fünf Kategorien ins Rennen, die sich drei Medaillen sicherten.
In der Altersklasse 12-14 Jahre ging bei starker Konkurrenz Rang vier an Sophie Rothammel und Rang acht an Charlotte Müller, die erst seit knapp zwei Jahren dem Leistungsteam angehört. Gemeinsam mit Letizia Gerla errungen sie als Trio die Silbermedaille.
Letizia wiederum trat außerdem mit Angelika Schreiner als Duo in der Altersklasse 15-17 Jahre an, da Angelika bereits der höheren Altersklasse angehört. Auch sie freuten sich über die Silbermedaille.
„Aufgrund der Kontakteinschränkungen in den letzten Monaten, haben die meisten Vereine auf Einzel und Kleingruppen umgestellt. Normalerweise wären viele Sportler in Teams angetreten. So war der Einzelstart für viele eine ganz neue Erfahrung“, erklärt Trainerin Alicia Koppe. „Außerdem konnten insgesamt fünf unserer Sportlerinnen krankheits- und verletzungsbedingt gar nicht erst antreten“.
Auch das Dance-Team der Erwachsenenklasse, welches erst vor kurzem die Nominierung für die Europameisterschaft erhalten hatte, bestritt ihr gemeinsames Wettkampfdebüt und belegte, konkurrenzlos, Rang eins. Nils Angerstein, Dajana Näveke, Kim Trennepohl, Jule Trödel, Charlotte Densch, Charlene Casjens und Ewa-Maris Zorn mussten dabei auf Maja Borchardt verzichten, die aufgrund ihrer Corona-Impfung nicht Vorort sein konnte.
Parallel fand für alle EM-Starter vom Aerobicturn-Zentrum Nord ein dreitägiges Trainingslager auf dem Programm. „Ein Wettkampf live vor Kampfrichtern und Zuschauern war ein willkommener Baustein in unserer EM-Vorbereitung“, ist auch Zentrumsleitung und TuS-Trainerin Maike Niederschulte dankbar über den so lang ersehnten Präsenz-Wettkampf.

 

Annika erlangt Bundeskaderstatus

Neben Sophie Rothammel, Sophia Enns, Letizia Gerla und Angelika Schreiner wurde nun auch Annika Gerla (Foto rechts) in den Bundeskader nachberufen, da sie beim letzten online Wettkampf die dazugehörigen Pflichtwerte erfüllte.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Vier Aerobicturnerinnen vom TuS Rotenburg bestehen Online-Landeskadertest

Landeskadertest mal anders

Die Corona-Pandemie mit ihren Kontakteinschränkungen macht erfinderisch. „Da der neue Landeskader zum 01.07.2021 berufen werden sollte, mussten wir uns eine andere Möglichkeit zu einem üblichen Präsenz-Landeskadertest ausdenken“, berichtet Sparten- und Landesstützpunktleiterin Maike Niederschulte.

Im Vorfeld zum online via Zoom durchgeführten Athletiktest, mussten die Landeskaderanwärter jeweils ein Video mit einer Elemente-Abfolge und ein Video mit Aerobic-Grundschritten einreichen, die dann von einem Kampfgericht bewertet wurden. „Die Auswertung des dreiteiligen Tests war dadurch etwas aufwändiger, aber nun haben wir die offizielle Bestätigung. Vier unserer fünf Anwärterinnen haben den Test bestanden und sind unter den besten 25 Athleten aus Niedersachsen“, freut sich auch Trainerin Alicia Koppe.

Charlotte Müller hat den Test als Viertbeste abgeschnitten und ist damit aktuell die beste Rotenburger Nachwuchssportlerin. Vor fünf Jahren begann sie mit Aerobicturnen und trainiert bereits seit zwei Jahren im Leistungsteam. Außerdem war sie die letzten Jahre im niedersächsischen Nachwuchs-Perspektiv-Kader, ebenso wie Alexandra Wilzer, die es ebenfalls in den Landeskader geschafft hat. Erst seit zwei Jahren dabei sind hingegen Anna Falamov und Beate Pinke. Trotzdem konnten sie bereits überzeugen und die Kaderaufnahme meistern. Für Anneke Lühring hat es in diesem Jahr leider noch nicht ganz gereicht.

„Sobald es die Pandemie wieder zulässt, wird es wieder regelmäßige gemeinsame Landeskadertrainings geben“, freut sich auch Trainerin Celina Otto auf die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen.

 

Bundeskader trainiert für EM-Nominierung

Im April und Mai waren die Bundeskadersportler*innen vom ATZ Nord in mehreren Wochenend-Trainingscamps an den Standorten Rotenburg und Buchholz fleißig, feilten an den vereinsübergteifenden Choreografien und bereiteten sich zum Teil auf das EM-Nominierungsverfahren vor.

Die Camps fanden natürlich nur mit bestandenem negativen Corona-Test statt.

 

Auch der Landeskader trainiert online

Die Rotenburger Landeskadersportlerinnen hatten am 24. April viel Spaß beim online Kadertraining. Ausgiebiges Technik-Training und üben für den bevorstehenden Landeskadertest standen unter anderem auf dem Programm.

 

Bundesweiter Online-Testwettkampf

Sophia Enns überzeugt mit Platz vier
 
Digitales Wettkampf-Feeling gab es am 17. April in der Trainingshalle. Beim Online Test-Wettkampf wurden vorab gefilmte Choreografien von Sportlern aus ganz Deutschland im Livestream durch ein Kampfgericht bewertet. Und auch die Trainer und Sportler aus Rotenburg verfolgten den Livestream während des Trainings.
 
Die Ergebnisse in der Alterklasse 12-14 Jahre:
⭐️ 4. Platz Sophia Enns (17,370 Punkte)
⭐️ 14. Platz Sophie Rothammel (16,360 Punkte)
⭐️ 15. Platz Charlotte Müller (16,240 Punkte)
⭐️ 16. Platz Philine Rindfleisch (16,230 Punkte)
⭐️ 17. Platz Letizia Gerla (16,140 Punkte)
⭐️ 18. Platz Annika Gerla (16,120 Punkte)

 

Erstes gemeinsames Online-Training für Level 2 Sportler aus Niedersachsen

Mariella Wilzer, Svea Brammer und Lilly Kraft nahmen am erstes gemeinsamen Online-Training ausgewählter niedersächsischer Level-2-Sportler teil.
Mit den Trainerinnen Charlotte Densch (Blau-Weiss Buchholz) und Anina Otto (TK Hannover), die die Gewinner im DTB-Zentrums Battle waren, feilten sie vor allem an Liegestützlandungen und Stützen.

 

Über 1000 Kilometer in einem Monat

Im März haben unsere AeROWbic-Familien Vollgas gegeben! In einer Laufchallenge wollten Sportler und Trainer, sowie Eltern und Geschwister, gemeinsam so viele Kilometer laufen wie möglich - mit Erfolg: insgesamt legten unsere Teilnehmer 1297,55 Kilometer zurück. Die fleißigsten Läufer*innen erhielten hierfür zur Belohnung einen Eis-Gutschein oder Rotenburger Zehner.
 
Wir bedanken uns für die zahlreiche Teilnahme!

 

Sophia Enns hat im Bundeskader die Nase vorn

Nachdem Sophia Enns vom TuS Rotenburg im niedersächsischen Leistungsvergleich der Landes- und Bundeskader mit Platz eins auf sich aufmerksam machte, setzte sie sich nun auch im Elemente-Contest vom Aerobicturn-Zentrum Nord in der Altersklasse 12-14 Jahre durch und wurde Erste.

Da aufgrund der Corona-Pandemie keine Wettkämpfe stattfinden können, werden vermehrt Anreize für die Aerobicturner geschaffen, um die Sportler zu motivieren und die Leistung trotz der Entfernungen im Heimtraining vergleichen zu können. So traten die Bundeskadersportler und -anwärter in einem Contest gegeneinander an, in dem sie aerobicspezifische Schwierigkeitselemente mit Zwischensprints zeigen mussten. „Die Abnahme wurde im Heimtraining jeweils gefilmt und dann von drei Kampfrichtern nach der technischen Ausführung bewertet“, erklärte Trainerin und ausgebildete Kampfrichterin Alicia Koppe, die ebenfalls zur Jury gehörte.

Von den vierzehn Teilnehmern waren weitere vier aus Rotenburg. Sophie Rothammel rutsche mit 0,1 Punkten Abstand ganz knapp am Treppchen vorbei und wurde Vierte. Letizia Gerla landete auf Rang acht, Philine Rindfleisch auf Rang zehn und Annika Gerla dahinter auf Platz elf.

 

Nachwuchs stellt sich der Kinderolympiade

Für den niedersächsischen Nachwuchs, den sogenannten Talenten, wurde am 28.03.2021 eine online Kinderolympiade angeboten. In mehreren Stationen, wie zum Beispiel Liegestütz und Klappmesser, mussten die Kinder ihre Kraft unter Beweis stellen. Vom TuS traten vier Talente der Altersklasse 9-11 Jahre an.

Alexandra Wilzer wurde als beste Rotenburgerin zwölfte. Marie Heupel erzielte Rang 17, Alina Hahn Platz 31 gefolgt von Tessa Kraft auf Platz 32. „Wir konnten in den letzten Monaten fast ausschließlich per Zoom trainieren“ ist für Trainerin Lilly-Lu Warnken die aktuelle Situation nicht immer leicht. „Aber seit kurzem dürfen wir zumindest wieder ins Outdoor-Training gehen“.

 

Sophia Enns setzt ein Ausrufezeichen

Im „Niedersächsischen Leistungsvergleich“ schnupperten einige Rotenburger Aerobicturnerinnen am vergangenen Sonntag endlich wieder etwas Wettkampfluft. Mit Platz eins in der Altersklasse 12-14 Jahre konnte vor allem Sophia Enns das Online-Kampfgericht überzeugen.

Bereits seit längerem war für das vergangene Wochenende ein Wettkampf in Niedersachsen geplant. „Als der Termin immer näher rückte und die Corona-Beschränkungen sich immer weiter verlängerten, haben die Organisatoren aus Buchholz eine Alternative gesucht und einen Online-Leistungsvergleich angeboten“, erklärt Trainerin Alicia Koppe. So turnten alle Landes- und Bundeskadersportler aus Niedersachsen, die aktuell in der Turnhalle trainieren dürfen, verteilt auf die Standorte Buchholz, Hannover und Berlin, ihre Wettkampfübung im Einzel oder als Duo. Natürlich wurde ein umfassendes Hygiene- und Abstandskonzept eingehalten. Per Livestream dazu geschaltete Kampfrichter bewertet ihre Leistungen. Vom TuS Rotenburg wertete Jella Warnken mit: „Auch für uns Kampfrichter war dies endlich mal wieder eine Möglichkeit in die Praxis zu gehen. Die letzten Wettkämpfe sind ja über ein Jahr her“.

„Nach so langer Zeit sich endlich wieder der Konkurrenz zu stellen, war ungewohnt, aber auch befreiend für unsere Sportlerinnen“, freute sich Trainerin Maike Niederschulte über die Motivationsspritze. „Die Kinder im Training ohne direkter Wettkampfplanung und der ungewissen Zukunft motiviert zu halten, ist nicht immer einfach. Und gerade deshalb bin ich besonders stolz auf unsere Mädels.“

So konnte sich Sophia Enns in der Altersklasse 12-14 Jahre mit einer sehr guten Leistung und Platz eins an die Spitze setzen. Annika Gerla, als Bundeskaderanwärterin, schaffte es auf Rang acht. Den zehnten Platz verbuchte Sophie Rothammel. Charlotte Müller, die im letzten Jahr erst aus der Nachwuchsgruppe in das Leistungsteam nachgerutscht ist, ging als Landeskadersportlerin an den Start und belegte Platz 12, gefolgt von Philine Rindfleisch auf Rang 13.

Letizia Gerla betrat zweimal das Parkett: neben dem Einzel, mit Platz sechs, konnte sie mit Platz eins im Dance-Einzel punkten. Angelika Schreiner stellte sich ebenfalls der Dance-Konkurrenz und wurde fünfte.

 

 

Leistungsteam auf dem Weg in den Bundeskader

Letizia Gerla, Sophie Rothammel, Sophia Enns, Philine Rindfleisch (alle Altersklasse 12-14 Jahre) und Angelika Schreiner (Altersklasse 15-17) hatten 2020 bereits die Aufnahme in den Bundeskader gemeistert und mussten sich nun, nach dem bestandenen Video-Wettkampf im letzten November, nur noch der letzten Hürde, dem Sportmotorischen Leistungstest, stellen.

Annika Gerla darf aufgrund des Wechsels in die nächst höhere Altersklasse 12-14 Jahre erstmals am Aufnahmeverfahren für den Bundeskader teilnehmen. Neben dem bestandenen Leistungstest, muss sie nun zusätzlich ihr Können bei einem hoffentlich im Sommer stattfindenden Wettkampf unter Beweis stellen und könnte dann in den Bundeskader nachrücken.

Bis zur offizielle Kaderberufung Ende April, müssen sich nun alle Teilnehmer gedulden.

 

1. Platz für ATZ Nord im Zentrums Battle

Im 1. Live Aerobicturn Battle der DTB Zentren setzte sich unser ATZ Nord im spannenden online live Battle gegen das ATZ Süd und Ost (beide Platz 2) und ATZ West (Platz 4) durch!

Erstmals wurde solch ein Format gewählt, um die ausgewählten Bundeskadersportler pro Zentrum in verschiedenen aerobicturnerischen Elementen und Athletikübungen gegeneinander antreten zu lassen. Für das Zentrum Nord gingen Anina Otto (Altersklasse 15-17 Jahre, TK Hannover) und Charlotte Densch (Altersklasse 18+, Blau-Weiss Buchholz) an den Start und setzten sich sogar mit guten Abstand an die Spitze.

 

Neues Info-Portal für das ATZ Nord

Ein neues Informationsportal vom ATZ Nord für die Bundeskadersportler, deren Eltern und Trainer geht online und sorgt für Übersicht, Transparenz und kurze Informationswege!
Nachdem die Trainer eine Einweisung erhalten haben, folgte noch die der Sportler und Eltern.
 

 

Endlich wieder gemeinsam in der Turnhalle - für die Kadersportler des ATZ Nord

Die ersten Präsenztrainings der Bundeskaderathleten von unserem ATZ Nord in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen wurden durchgführt. Die Erwachsenen trafen sich in Buchholz und die Jugentlichen in Rotenburg. Ein Corona-Schnelltest machte dies möglich.
Das Ziel war die Erarbeitung der Choreografien zur Vorbereitung auf die EM-Qualifikation. Die Europameisterschaft ist aktuell für September 2021 geplant.
 

Zentrum Nord gewinnt Zentrum-Challenges

Um in der Corona-Zeit etwas Spannung und Wettkampffeeling aufzubauen, wurde zwischen den Aerobicturn-Zentrum Nord und Ost Challenges in verschiedenen Athetikstationen organisiert, die online durchgeführt wurden. Dabei ging zweimal Gold an unser Zentrum Nord, einmal in der AG 1 und einmal in der AG2[& 18+.

Weitere tolle Einzelleistungen in den Athletikstationen wurden verbucht.

 

Besondere Aufregung beim Nachwuchswettkampf

Lang lang ist‘s her... ein ganzes Jahr musste vergehen bis der Aerobicturnnachwuchs vom TuS Rotenburg endlich wieder Wettkampfluft schnuppern konnte. Da war die Nervosität deutlich zu spüren.

Der TuS war am Sonntag einer von zwei Austragungsorten der Kinder- und Jugendspiele, die jährlich für den niedersächsischen Nachwuchs ausgerichtet werden und freute sich über zehn errungene Medaillen.
„Eine ganze Saison ist der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Unsere Wettkampfsaison geht von Februar bis Juni“ erzählt Trainerin Nell Brandt wehmütig.

„Die Kinder- und Jugendspiele sind ein Format außerhalb der normalen Wettkampfphase bei der sich alle niedersächsischen Nachwuchssportler im Einzelvergleich in den Bereichen Athletik, Schwierigkeitselemente, Turnen und Choreografie miteinander messen“ ergänzt Trainerin  Celina Otto. „Aufgrund der strengen Corona-Auflagen haben wir die Veranstaltung auf zwei Orte aufgeteilt und den Ablauf durch ein Hygienekonzept angepasst“. So war der Verein Blau-Weiß Buchholz in Rotenburg zu Gast, während die anderen Vereine sich in Hannover trafen.
Die 15 Sportlerinnen vom TuS Rotenburg haben unter den gegebenen Umständen ihr bestes Können gezeigt und schlossen den Wettkampf sehr erfolgreich mit zehn Medaillen ab.

Der Wettbewerb wurde in zwei Leistungsbereiche unterteilt. Im höheren Level nahmen sieben Rotenburger teil. Drei Medaillen gingen hier an den TuS, darunter zwei erste Plätze von Evelin Schäfer (Jg. 2010) und Marie Heupel (Jg. 2012). Charlotte Müller (Jg.2009) hatte das größte Startfeld und stach mit ihrem zweiten Platz und der drittbesten Punktzahl aller Teilnehmer und damit als beste Rotenburgerin mit ihrer Leistung heraus.

Im zweiten Level ließ sich die TuS Bilanz mit sieben Medaillen bei acht Wümme-Startern ebenfalls sehen.

 

Endlich wieder ein Stück Normalität im Training

Bundeskader nimmt Training auf / erster Wettkampf steht an

Nach dem Corona-Lockdown kehrt für die Aerobicturn-Sparte des TuS Rotenburg endlich wieder etwas Normalität ein. Die einzelnen Gruppen haben unter den Hygieneregeln ihr Training wieder aufgenommen und die Bundeskadersportlerinnen ihre ersten gemeinsamen Trainingseinheiten absolviert. Jetzt bereiten sie sich auf den ersten Wettkampf seit der Corona-Krise vor.

Aufgrund des coronabedingten Kontaktverbotes in den vergangenen Monaten wurden für die Bundeskadersportler des DTB Aerobicturn-Zentrum Nord bereits mehrere dreistündige Online-Trainings an den Wochenenden durchgeführt; darunter die Rotenburgerinnen Angelika Schreiner, Letizia Gerla, Philine Rindfleisch, Sophia Enns, Sophie Rothammel und Bundeskaderanwärterin Annika Gerla. „Neben dem sportlichen Trainingseffekt war uns besonders wichtig, dass die Sportler wieder in Kontakt treten“ freut sich TuS-Trainerin und Zentrumsleitung Maike Niederschulte über die neue Möglichkeit. Gast-Trainer wie Christina Fossheim (England), Matteo Guerrini (Frankreich) und Estela Barbera Martínez (Spanien) werteten das Training mit ihrem internationalen Knowhow dabei zusätzlich auf.

Nach den Lockerungen der Corona-Regeln trafen sich die niedersächsischen Bundeskadersportler nun bereits zum zweiten Mal zum gemeinsamen Training. „Endlich wieder ein bisschen Normalität unter den gegebenen Umständen“ blickt Niederschulte auch auf den nächsten Wettkampf. „Da wir immer noch keine bundesweiten Wettkämpfe durchführen dürfen, werden nun unter strickten Maßnahmen regional Wettkämpfe durchgeführt, an denen sich vor allem die Bundeskadersportler präsentieren sollen, um sich für die Qualifikation für mögliche internationale Wettkämpfe im kommenden Jahr zu empfehlen“ erklärt Niederschulte. Für die Kaderanwärter ist der Wettkampf am achten November verpflichtend und der erste Teil, neben dem Sportmotorischen Test, für die Berufung in den Bundeskader 2021.

 

Video-Training mit Profi-Trainerin aus London

Unsere Landes- und Bundeskadersportler kamen jeweils im dreistündigen digitalen Training in den Genuss von Trainerin Christina Fossheim aus London zu lernen.

Aufgrund der Corona-Regeln dürfen momentan keine vereinsübergreifenden Trainings stattfinden. Daher sind auch das niedersächsische Landeskadertraining sowie die Bundeskader-Trainingscamps ausgefallen.

Um den Kontakt in diesen schwierigen Zeiten etwas aufrecht zu halten, griffen die Aerobicturner nun auf ein gemeinsames Video-Training zurück. Ein Training unter internationaler Anleitung bereicherte dabei das Training sehr.

 

Endlich wieder gemeinsame Trainingseinheiten

Darauf haben wir lange gewartet: endich dürfen wir uns wieder zu gemeinsamen Trainingseinheiten treffen.

In Kleingruppen unter Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln starteten wir mit unseren Wettkampfgruppen in das Outdoor-Training.

 

Im Heimtraining fit halten

Aufgrund der Corona-Regelungen bleibt den Aerobicturnerinnen in dieser Situation nichts anderes übrig als sich im Heimtraining selbstständig fit zu halten.

Mit viel Ausdauereinheiten an frischer Luft und eigenständigem Kraft- und Elementetraining galt es sich fit zu halten. Auch die Trainerinnen stellten regelmäßig kleinere Hausaufgaben, damit alle Sportler am Ball bleiben.

 

Bundeskaderberufung nun offiziell – wegen Corona aber keine Wettkämpfe

Eigentlich gibt es Grund zur Freude für die fünf Aerobicturnerinnen vom TuS Rotenburg, denn nach langem Warten wurden sie offiziell in den Bundeskader 2020 berufen. Doch durch die Corona-Krise wurden nun alle bevorstehenden Wettkämpfe bundesweit sowie international abgesagt.

„Für die Aufnahme in den Bundeskader mussten die Sportler zwei Anforderungen meistern“ erklärten die Trainerinnen Alicia Koppe und Maike Niederschulte. „Bei den Deutschen Meisterschaften 2019 haben unsere Sportlerinnen die Mindestpunktzahlen erfreulicherweise erreicht und anschließend den Sportmotorischen Test ebenso bestanden“. Zum Jahreswechsel mussten noch einige Formalitäten geklärt werden und nun gab es endlich die offizielle Übergabe der Kaderurkunden.

Für Philine Rindfleisch, Letizia Gerla, Angelika Schreiner, Sophia Enns und Sophie Rothammel standen für die erste Jahreshälfte neben den bundesweit ausgetragenen Wettkämpfen auch zwei internationale Wettkämpfe auf dem Programm, in Tschechien und in der Slowakei. „Wir haben natürlich vollstes Verständnis für die aktuelle Lage, sind dennoch sehr traurig, dass die Wettkämpfe ausfallen und unsere Mädchen nicht zeigen können, was sie in den letzten Monaten im Training geleistet haben“ klingen gemischte Gefühle bei Koppe mit. „Außerdem hätte unser Nachwuchs der Altersklasse 9-11 Jahre sein internationales Debüt gefeiert.“ So rückt für Annika Gerla, Charlotte Müller und Evelin Schäfer ihr erster internationaler Einsatz erstmal in die Ferne.

Aerobicturner tanzen auf vier Hochzeiten

Fünf Medaillen bei zwei Wettkämpfen / Sportlerehrung / Abschied von Rolf Ludwig

Für die Aerobicsparte vom TuS Rotenburg ging es am vergangenen Wochenende gleich an vier verschiedenen Schauplätzen zur Sache. Während eine Delegation am Freitag bereits auf dem Weg nach Eisenberg/Thüringen war, ließen die Anderen auf der Rotenburger Sportlerehrung ihre Erfolge der letzten Saison noch einmal Revue passieren. Am Samstagvormittag gaben die Level 1 Sportler im „internationalen Clubmeeting“ ihr Bestes und kehrten während der Wettkampf noch im vollen Gange war mit drei Medaillen zurück, um am Abend bei der großen Feier zur Verabschiedung von Rolf Ludwig einen Auftritt hinzulegen. Währenddessen begab sich die zweite Delegation nach Eisenberg, um am Sonntag im „Pokal der Stadt Eisenberg“ zu glänzen. Die Level zwei Sportler brachten neben weiteren guten Platzierungen eine Bronzemedaille zurück an die Wümme.

(Foto by Rainer Fleck)

 

„Das Besondere am diesjährigen Clubmeeting war, dass sich viele internationale Vereine angemeldet hatten und die Startfelder dementsprechend groß und auch leistungsstark waren“ berichtet Spartenleitung Maike Niederschulte.  Da war die Freude umso größer als der TuS Rotenburg in der Dance-Kategorie ein Tripple feierte. Alle drei Medaillen konnten sie ihr Eigen nennen. Letizia Gerla und Sophie Rothammel (Team 1 vom DTB Aerobicturn-Zentrum Nord) erzielten mit ihren Teamkolleginnen aus den kooperierenden Vereinen Gold. Angelika Schreiner (Team 2 vom DTB Aerobicturn-Zentrum Nord) sicherte sich mit ihrem Kooperationsteam Silber. Das dritte Dance-Team mit Celina Otto, Philine Rindfleisch, Chantalle Otto, Nell-Kristin Brandt, Lilly-Lu Warnken und Anastasia Bondarenko, ein reines TuS-Team, verdiente sich mit einer ebenso tollen Leistung die Bronzemedaille.

Annika Gerla, die es bei 41 Einzel-Startern der Altersklasse 9-11 Jahre wahrlich nicht leicht hatte, freute sich am Ende über einen tollen achten Platz. Mit Charlotte Müller und Evelin Schäfer erreichte sie in der Triokategorie bei 12 Startnummern Rang vier. Dabei fehlten nur 0,15 Punkte zu Bronze.

Eine weitere Silbermedaille erzielte das Team der Altersklasse 15-17 Jahre, welches unter der Leitung von Maike Niederschulte im DTB-Zentrum angesiedelt ist. Auch ohne Rotenburger Beteiligung ist die TuS-Sparte stolz auf die für ihren Verein startenden Sportlerinnen.

 

Der sonntägige Eisenberg Pokal stand unter nationaler Konkurrenz.

In der Altersklasse 12-14 Jahre rutsche Mariella Wilzer mit nur 0,01 Punkten am Bronzeplatz vorbei und belegte mit ihrer guten Leistung Rang vier. Julia Schäfer landete auf Rang acht. Gemeinsam als Duo errungen sie zusätzlich den sechsten Platz, gefolgt von Svea Brammer und Lilly Kraft auf Platz sieben. Svea und Lilly traten mit Elina Muth darüber hinaus als Trio an und schafften es hier auf Rang sechs. Celina Matern, Ronja Reimann und Sophie Reimann wiederum belegten Platz vier.

Esther Köhlmoos krönte den Wettkampftag mit der Bronzemedaille in der Altersklasse 15-17 Jahre.

Spanische Spitzentrainerin feilt an TuS-Choreografie

Die spanische Trainerin Estela Barbera Martínez war zu Gast im DTB Aerobicturn-Zentrum Nord vom TuS Rotenburg. Im zweitägigen Trainingscamp am 21./22.09. ging es um die Überarbeitung der Dance-Choreografie, die in der kommenden Saison 2020 auf internationalen Wettkämpfen für gute Platzierungen sorgen soll.

Estela Martínez betreut in Spanien viele Jugend-Kadersportler und kann auf mehrere Jahre Trainerdaseins auf internationalem Niveau zurückblicken. Kein Wunder, dass Zentrumsleitung Maike Niederschulte schon mehrfach auf die Arbeit der Spanierin zurückgegriffen hat. „Wir profitieren sehr von der Zusammenarbeit“ ist Niederschulte dankbar. Mit dieser Choreografie wird die Dance-Formation nächstes Jahr bei den Weltmeisterschaften Deutschland vertreten. Vom TuS Rotenburg nimmt Livia Günter am WM-Nominierungsverfahren teil.

Aber auch die anderen Kadersportler vom Zentrum Nord waren fleißig und haben mit ihren Heimtrainern im mehrstündigen Training an ihren neuen Wettkampfübungen gearbeitet. Alle Bundeskaderathleten müssen sich Ende November im Qualifikationswettkampf für die internationalen Starts 2020 empfehlen. So stecken auch die Rotenburgerinnen Letizia Gerla, Sophie Rothammel, Philine Rindfleisch und Sophia Enns mitten in der Vorbereitung.

Bundeskadertest im Rotenburger Aerobicturn-Zentrum

Der TuS Rotenburg war am vergangenen Freitagabend sowie Samstagmorgen (20./21.09.) als DTB Aerobicturn-Zentrum Nord Ausrichter des Bundeskadertests im Aerobicturnen.

„Um in den Bundeskader 2020 aufgenommen zu werden, mussten die Sportler zwei Bereiche erfüllen. Zunächst galt es bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft eine Mindestpunktzahl zu erreichen. Wer dies geschafft hatte, wurde zum sportmotorischen Leistungstest in das jeweilige DTB Aerobicturn-Zentrum eingeladen“ erklärt Trainerin Alicia Koppe. „In unserem Zentrum Nord stellten sich 45 Athleten aus acht Vereinen dem Test“ freute sich Zentrumsleitung Maike Niederschulte über die hohe Teilnehmerzahl.

Vom TuS Rotenburg mit dabei waren Livia Günter, Angelika Schreiner, Letizia Gerla, Philine Rindfleisch, Sophia Enns und Sophie Rothammel. „Den sportlichen Teil haben unsere Sportlerinnen damit geschafft. Jetzt fehlen nur noch ein paar bürokratische Verfahren, so dass zum Jahreswechsel auch alle offiziell in den Bundeskader berufen werden können“ muss die Zentrumsleitung die Sportler noch etwas vertrösten. Die potentiellen Kadersportler haben alle ein gemeinsames Ziel: die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen in der Saison 2020. Maike Niederschulte blickt noch etwas weiter: „Unser Zentrum hat Startplätze für die Weltmeisterschaft ergattert, die im Mai in Baku/Aserbaidschan ausgetragen wird. Über mehrere Qualifikationsverfahren und Trainingscamps werden in den nächsten Monaten die WM-Teilnehmer nominiert. Auch Livia Günter stellt sich dieser Herausforderung“.

Erfolge in Landeskadertest und Powerpokal

Annika Gerla und Mariella Wilzer haben sich erfolgreich dem Landeskadertest gestellt und zählen zu den besten 25 Sportlerinnen Niedersachsens. Die Kaderberufung für die Saison 2020 ist im neuen Jahr nur noch reine Formsache. Das gemeinsame Training startet bereits im Sepember.

Dreizehn weitere Rotenburgerinnen traten im Powerpokal an, der extra für den Nachwuchs ausgerichtet wird, der noch wenig oder keine Wettkampferfahrung hat. Auch für einige Rotenburger Sportlerinnen war dies der erste kleine Wettkampf überhaupt.

Bei den Jüngsten im Jahrgang 2012 belegte Alina Hahn Rang vier und Marie Heupel Rang fünf.

Platz fünf und sechs gab es für Diana Roon und Isabella Dreier im Jahrgang 2011.

Zwei Treppchenplätze krönten den Wettkampftag. Alexandra Wilzer (Jahrgang 2010) sowie Charlotte Müller (Jahrgang 2011) erkämpften sich jeweils den zweiten Platz, wobei Charlotte nur einen Punkt am ersten Platz vorbei schrammte.

Weitere gute Platzierungen erzielte im Jahrgang 2010 Tialda Rinne (Platz neun), Karla Dierks (Platz sechs) und Tessa Kraft (Platz fünf).

Der Jahrgang 2009 war aus Rotenburger Sicht mit Hazel Brabönder (Platz elf), Lara Dörfel (Platz acht), Anna Falsmov (Platz sieben) sowie Anneke Lühring (Platz vier) am meisten vertreten.

 

Saisonvorbereitung im Sommertrainingscamp gestartet

In den Sommerferien ging es für die gesamte Sparte in die Vorbereitung auf die neue Saison 2020. In den letzten beiden Sommerferienwochen wurde teilweise täglich bis zu vier Stunden trainiert. Neben dem Grundlagentraining wurde begonnen die neuen Choreografien zu erstellen.

Livia Günter nahm außerdem am viertägigen Trainingscamp in Frankreich teil und kam mit einer frisch gebackenen Choreografie von Matteo Guerrini zurück, der bereits seit vielen Jahren auf internationalem Niveau Training ausrichtet.

 

5 DM-Medaillen

Nachwuchs überrascht mit Bronze / Dance-Team wird Favoritenrolle gerecht

Rund 250 Sportler aus 19 Vereinen kämpften am vergangenen Wochenende im bayrischen Unterföhring um die Deutschen Meister- und Jugendmeistertitel im Aerobicturnen des Wettkampflevel 1. Der TuS Rotenburg nahm die elfstündige Busfahrt mit hohen Erwartungen auf sich und wurde am Ende nicht enttäuscht. Mit fünf Medaillen im Gepäck, darunter zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze, kehrte die TuS-Riege zurück.

Souverän ging die erste Goldmedaille an Anastasia Bondarenko und Celina Otto im Duo der Altersklasse 15-17 Jahre. In der Qualifikation sowie im Finale ließen sie ihre Konkurrenz mit über einem Punkt hinter sich.

Der Favoritenrolle gerecht wurde das Dance-Team vom DTB-Aerobicturn-Zentrum Nord mit Lilly-Lu Warnken und Livia Günter, welches im Mai bei der Europameisterschaft den sechsten Platz erzielt hatte. Auch sie sicherten sich den Jugendmeistertitel. Nell-Kristin Brandt errang mit dem zweiten Dance-Team den Jugendvizemeistertitel. Das dritte Rotenburger Dance-Team um Trainerin Luna Warnken belegte Rang 12 (Julia Schäfer, Lilly Kraft, Emily Spindler, Celina Matern, Svea Brammer, Mariella Wilzer).

Eine Bronzemedaille ging verdient an das Team der Altersklasse 15-17 Jahre. "Für Nele Ludwig und Jaqueline Stecher, die nun ihre Aerobiclaufbahn beenden werden, war dies ein gelungenes Abschiedsgeschenk" freute sich die frisch verheiratete Trainerin Maike Niederschulte. Da blieb auch bei ihren Teamkolleginnen Anastasia Bondarenko, Celina Otto und Chantalle Otto kein Auge trocken.

Bei den Trios der Altersklasse 15-17 Jahre erzielte der TuS außerdem Rang fünf (Nele Ludwig, Jaqueline Stecher, Chantalle Otto) und Rang sechs (Lilly-Lu Warnken, Livia Günter, Djale Hooshangi/TK Hannover).

Obwohl Livia sich mit Rang sieben zusätzlich in das Einzel-Finale gekämpft hatte, verzichtete sie gesundheitlich angeschlagen auf die Finalteilnahme.

Große Freude hatte das Team der Altersklasse 12-14 Jahre. Bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft gewannen Philine Rindfleisch, Letizia Gerla, Angelika Schreiner, Sophia Enns und Sophie Rothammel unerwartet die Bronzemedaille. „Mit nur 0,1 Punkt Abstand zu Platz vier war es ganz schön knapp“ freute sich Trainerin Alicia Koppe umso mehr über den tollen Start ihrer Schützlinge.

Philine, Letizia und Angelika zeigten auch als Trio eine sehr gute Leistung, was für Rang vier reichte. Sophia, die mit ihren zehn Jahren zu den jüngsten Teilnehmern im Startfeld der 12-14jährigen zählte, verbesserte ihren siebten Platz aus der Qualifikation sogar noch im Finale auf Rang fünf. „Bei 20 Gegnern hatten wir es kaum zu hoffen gewagt, dass Sophia überhaupt in das Finale der besten Acht einzieht. Gerade weil sie als Sportlerin, die in diesem Jahr elf Jahre alt wird, erstmals die Möglichkeit hatte schon bei der DM zu starten“ ist Alicia Koppe mehr als stolz auf ihren jungen Sprössling. Sophie Rothammel belegte hier in der Qualifikation Rang 17.

Neben der deutschen Meisterschaft wurde auch der Deutschland Pokal ausgetragen, in dem die Bundesländer im Mannschaftswettbewerb im Level 2 gegeneinander antreten. Dort holte der TuS als Teilnehmer in den Niedersachsenmannschaften zwei Medaillen. Das Duo mit Lilly Kraft und Svea Brammer freute sich in der Mannschaft 1 über Gold und Esther Köhlmoos in der Mannschaft 2 über Silber.

 

Platz sechs bei der Jugend-EM für Lilly und Livia

Unvergessliche Momente im fernen Baku

„Was für ein Wahnsinns Erlebnis“ sind die ersten Worte von Trainerin Maike Sondermann als Reaktion auf den sechsten Platz, den ihr Dance-Team von der Jugendeuropameisterschaft nach Hause brachte.

Vom 24.-26. Mai war Baku/Aserbaidschan Austragungsort der Europa- und der Jugendeuropameisterschaft im Aerobicturnen und auch zwei Sportlerinnen vom TuS Rotenburg hatten das EM-Ticket gezogen.

Lilly-Lu Warnken und Livia Günter wurden mit vier weiteren Sportlerinnen vom DTB Aerobicturn-Zentrum Nord über ein mehrmonatiges Verfahren für die Europameisterschaft nominiert.

„Die Gastfreundlichkeit und die sehr  professionelle Ausrichtung des Wettkampfes mit einer toll hergerichteten Eventhalle haben uns sehr beeindruckt“ war es für die drei Rotenburger ein unvergessliches Erlebnis.

Am Freitag stand zunächst die Qualifikation an, aus der das Dance-Team noch als Fünfter heraus trat. Auch wenn dieser Platz am Sonntägigen Finale nicht gehalten werden konnte und letztendlich der sechste Platz heraussprang, waren alle mit der Leistung sehr zufrieden. „Unser Ziel, dass wir uns im Finale noch etwas steigern können, haben wir erreicht. In der A- und B-Note hatten wir über 8 Punkte und uns trennten nur 0,05 Punkte zum fünften Platz“ ist Maike Sondermann mehr als stolz. Aus deutscher Sicht war dieser sechste Platz sogar die beste Platzierung.